Mutmaßliche Terror-Tat – Mann greift Sicherheitskräfte in Paris mit Messer an | ABC-Z

Am Triumphbogen in Paris hat ein Mann Polizisten mit einem Messer angegriffen. Er wurde angeschossen und starb im Krankenhaus. Der Mann hatte wegen eines anderen Terrorakts jahrelang im Gefängnis gesessen.
In Paris ist ein bewaffneter Mann von der Polizei niedergeschossen worden. Er hatte am Freitagabend am Triumphbogen einen Gendarmen mit einem Messer und einer Schere angegriffen. Der Beamte wurde am Arm verletzt.
Ein anderer Polizist schoss auf den Angreifer, um ihn zu stoppen. Wie aus Ermittlerkreisen verlautete, wurde der Mann von mehreren Schüssen getroffen und ins Krankenhaus gebracht. Dort sei er an den Folgen der Verletzungen gestorben.
Polizeibekannter Gefährder
Der Grund der Attacke ist bisher nicht bekannt. Allerdings hat die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet, was bedeutet, dass sie von einem terroristischen Motiv ausgeht.
Der Angreifer war den Behörden als Gefährder bekannt. Nach Informationen der Zeitung Le Monde handelt es sich um einen radikalen Islamisten.
Erst im Dezember aus der Haft entlassen
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der 1978 geborene Franzose 2012 in Belgien drei Polizisten in einer U-Bahn-Station angegriffen, ebenfalls mit einem Messer. Er wurde damals wegen versuchten Mordes, Terrorismus und anderer Vergehen zu einer 17-jährigen Haftstrafe verurteilt.
2015 wurde der Mann nach Frankreich verlegt und im vergangenen Dezember aus dem Gefängnis entlassen. Seitdem wurde er von den französischen Sicherheitsbehörden überwacht.





















