Wirtschaft

Wunderflats: “Die Leute werden eher den letzten Sperrmüll in die Wohnung stellen” | ABC-Z

Justizministerin Stefanie Hubig will möblierte Kurzzeitvermietungen begrenzen. Jan Hase, Chef eines Vermittlers möblierter Wohnungen, hält ihre Regeln für lebensfremd.



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Wer möblierte Wohnungen anbietet, darf nach den neuen Regulierungsplänen der Justizministerin nur fünf Prozent pauschal bei der Kaltmiete ansetzen. Reicht das?
© Polina Kuzovkova/​Unsplash

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will Wohnen auf Zeit stärker beschränken und plant neue Vorgaben zu Preisaufschlägen für möblierte Wohnungen. Jan Hase ist Gründer der Plattform Wunderflats, die möblierte Wohnungen zur Kurzzeitmiete vermittelt. Ist sein Geschäftsmodell bald kaputt? 

DIE ZEIT: Herr Hase, hebeln Sie mit Ihrer Plattform Wunderflats den Mieterschutz
aus? Allein 14.000 Wohnungen in Berlin werden auf Ihrer Seite angeboten.

Jan Hase: Nein! Wir bringen Mietende und Vermietende
transparent und sicher zusammen. Wir überprüfen die Identität von beiden
Seiten, wir stellen sicher, dass die angebotenen Wohnungen wirklich existieren, und schicken sogar Fotografen rein. Dadurch garantieren wir, dass die Möbel in
dem Zustand sind, den der Vermieter angibt. Wir klären auch, ob die Mietenden
wirklich nur vorübergehenden Wohnbedarf haben und nicht in Wahrheit Touristen
sind. Und wir prüfen ihre Bonität.

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