Feldsalat: Rezepte und Tipps rund um das gesunde Wintergemüse | ABC-Z

Stand: 13.02.2026 11:34 Uhr
Im Winter hat Feldsalat Saison. Er ist auch als Rapunzel oder Ackersalat bekannt und schmeckt gut mit kräftigen Dressings und herzhaften Zutaten wie Pilzen, Nüssen oder Käse. Tipps und Rezepte.
Feldsalat verträgt Frost und ist daher eines der der wenigen Gemüse, das in Norddeutschland während der kalten Jahreszeit angebaut werden kann. Die Blätter haben ein leicht nussiges Aroma, das sich gut mit pikanten und süßen Zutaten kombinieren lässt.
Feldsalat richtig zubereiten
Um die kleinen Blattrosetten zu verarbeiten, zunächst die feinen Wurzeln abschneiden. Den Salat gründlich in einem Sieb oder einer Schüssel mit kaltem Wasser waschen, da den Blättern und Wurzelresten häufig noch Erde anhaftet. Anschließend am besten in einer Salatschleuder trocken schleudern. Klein schneiden muss man den Feldsalat nicht, die Blattrosetten können im Ganzen verwendet werden.
Diese Zutaten passen gut zu Feldsalat
Feldsalat harmoniert besonders mit kräftigen Zutaten. Lecker ist beispielsweise eine Kombination mit gebratenen Pilzen, Roter Bete, kräftigem Käse wie Gorgonzola, Feta, Ziegen- oder Bergkäse oder gebratenem Speck. Als Topping sind Nüsse und Kerne ideal.
Neben herzhaften eignen sich auch süße Zutaten, beispielsweise Granatapfelkerne, Orangen, Birnen, Feigen oder kandierte Walnüsse.
Dressing für Feldsalat – mit Walnuss oder mit Joghurt
Der feine Geschmack von Feldsalat kommt gut zur Geltung, wenn man ihn mit einer Walnuss-Vinaigrette serviert. Dazu Walnussöl mit einem hochwertigen Essig, etwas Honig oder Ahornsirup sowie Salz und Pfeffer verrühren und einige gehackte Walnüsse über den Salat geben. Ebenfalls lecker ist ein Dressing auf Joghurt-Basis mit etwas Senf, frisch gepresstem Orangensaft sowie Salz, Pfeffer und frischen Kräutern. Wichtig: Das Dressing immer erst kurz vor dem Servieren über den Salat geben oder separat dazu reichen, denn die zarten Blätter fallen schnell zusammen.
Rezepte mit Feldsalat
Suppe mit Feldsalat
Feldsalat wird zwar meist als Rohkost verzehrt, lässt sich aber auch als Suppe zubereiten. Dazu die Blätter mit klein geschnittenen Kartoffeln in Gemüsebrühe kochen, pürieren und einen Schuss Sahne dazugeben. Mit ihrer schönen grünen Farbe macht die Suppe auch optisch etwas her.
Smoothie mit Feldsalat
Feldsalat eignet sich auch als gesunde und milde Variante für einen grünen Smoothie. Dazu passt Obst wie Apfel, Birne oder Orange, außerdem Gemüse wie Möhren. Für eine cremigere Konsistenz Avocado oder Banane hinzufügen, für etwas Süße Datteln oder Honig. Ingwer sorgt für ein besonderes Aroma und eine gewisse Schärfe. Alles auf hoher Stufe pürieren, nach Belieben mit etwas Apfelsaft, Pflanzendrink oder Wasser verlängern.
Feldsalat einkaufen und aufbewahren
Beim Kauf sollten die Blätter leuchtend grün und knackig aussehen. Gelbe oder welke Blätter deuten auf mangelnde Frische hin. Feldsalat immer zügig verbrauchen, am besten noch am selben Tag. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er leicht angefeuchtet in einem Gefrierbeutel etwa zwei Tage.
Viele gesunde Inhaltsstoffe, aber auch Oxalsäure
Feldsalat ist reich an Provitamin A und Vitamin C, das im Winter die Immunabwehr stärkt. Außerdem steckt in den Blättern viel Kalium, Kalzium, Folsäure und Eisen. Große Mengen Feldsalat sollte man dennoch nicht verzehren: Er enthält relativ viel Oxalsäure, die zu Bauchschmerzen oder Übelkeit führen und die Nieren belasten kann.































