Roggen aus früheren Zeiten: Die Zukunft alter Sorten steht in Brüssel auf dem Spiel – Wirtschaft |ABC-Z

Eigentlich hatte Veronika Müllner geplant, gewöhnlichen Roggen anzubauen. Sie kaufte Saatgut bei Großunternehmen und hoffte auf ertragreiche Ernten. Doch sie hatte auch noch anderes Saatgut zuhause. Saatgut, das ihre Mutter hinterlassen hatte und das bereits einige Jahre nicht genutzt worden war. Um die Keimfähigkeit zu erhalten, bepflanzte sie ein kleines Feldstück mit dem alten Berglandroggen, mit dem ihre Familie Jahrzehnte lang Brot gebacken hatte. Und siehe da: Das Getreide entwickelte sich in der hohen Lage der Waldviertler Gemeinde Bad Traunstein sehr viel besser als jenes aus dem zugekauften Saatgut.





















