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Krisen kosten Deutschland eine Billion Euro: Wirtschaftliche Verluste – Wirtschaft | ABC-Z

Die ökonomischen Kosten der Dauerkrisen der vergangenen Jahre für Deutschland summieren sich nach IW-Schätzungen inzwischen auf fast eine Billion Euro. Für die sechs Jahre seit 2020 ergebe sich ein Ausfall an preisbereinigtem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 940 Milliarden Euro, rechnet das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) vor. Je Erwerbstätigen entspreche dies einem Wertschöpfungsverlust von mehr als 20 000 Euro infolge von Corona-Pandemie, den Auswirkungen des russischen Krieges gegen die Ukraine und der konfrontativen Politik der USA.

Ein Viertel der Gesamtsumme entfällt den Berechnungen zufolge auf das von Zollkonflikten mit der Trump-Regierung geprägte vergangene Jahr. Amtlichen Zahlen zufolge schrammte die deutsche Wirtschaft 2025 knapp am dritten Jahr ohne Wirtschaftswachstum vorbei.

„Die laufende Dekade ist bislang von außergewöhnlichen Schocks und gewaltigen ökonomischen Anpassungslasten geprägt, die mittlerweile das Belastungsniveau früherer Krisen deutlich übertreffen“, ordnet IW-Forscher Michael Grömling ein. „Nach der Erholung vom Pandemieschock kamen die wirtschaftlichen Aktivitäten in Deutschland nunmehr seit drei Jahren nicht mehr über das Niveau des Jahres 2019 hinaus“, so Grömling. Reuters

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