Meinungen

Stefan Kuntz: Ist dein Ruf erst ruiniert | ABC-Z

6. Februar 2026 | Lesezeit: 8 Min.

Die Affäre um Stefan Kuntz, der zum Jahreswechsel seinen Job als Sportvorstand des Fußballbundesligisten Hamburger SV verloren hat, nachdem ihm intern schwerwiegendes Fehlverhalten vorgeworfen worden war, tritt dank des Stern in eine neue, detailreichere Stufe. Das Magazin zitierte am Mittwoch eine namentlich nicht genannte Anwältin, die einige der Frauen vertrete, die Kuntz eines Verhaltens beschuldigt hätten, das als Belästigung am Arbeitsplatz gewertet werden könne. Ja, an diese Worte, vorsichtig gesetzt wie Schritte auf womöglich ganz dünnem Eis, sollte man sich schon hier gewöhnen. Diese Anwältin also habe dem Stern „mitgeteilt“, dass „mir meine Mandantinnen im Zusammenhang der internen Aufklärung der HSV Fußball & Co. KGaA betreffend deren ehemaligen Mitarbeiter, Stefan Kuntz, von unangemessenen Berührungen, Sprüchen (insbesondere über die Brüste einer der Mitarbeiterinnen), sexuellen Anspielungen und wenig zweideutigen Aufforderungen zu sexuellen Handlungen des Mitarbeiters berichtet haben“.

Back to top button