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Türkenfeld: Hauptamtlicher Bürgermeister für die Gemeinde – Fürstenfeldbruck | ABC-Z

Die Gemeinde Türkenfeld wird künftig hauptamtlich regiert. Damit wird eine neue Regelung umgesetzt, wonach die Kommunen von hauptamtlichen Kräften geleitet werden, außer der Gemeinderat entscheidet sich dafür, bei der bisher üblichen nebenamtlichen Rathausführung zu bleiben. In Türkenfeld gab es keinen entsprechenden Antrag. Deshalb ist davon auszugehen, dass Amtsinhaber Emanuel Staffler (CSU), einziger Kandidat bei der Kommunalwahl, künftig hauptamtlicher Bürgermeister sein wird.

Der 40-Jährige, der als Abteilungsleiter im IT-Bereich einer Bank arbeitet, gab seinem Arbeitgeber jüngst bekannt, dass er nur noch bis 30. April dort tätig sein wird. Er habe viele Freiheiten durch mobiles Arbeiten und flexible Arbeitszeiten gehabt, sagt Staffler zur SZ, aber: „Ich hätte mir keine zweite Periode im Ehrenamt vorstellen können.“ Sechs Jahre seien eine „zu lange Zeit, um diesen Spagat zu meistern“.

Ehrenamtliche Bürgermeister werden immer weniger. Das Amt verlangt den Protagonisten zusätzlich zu einem Hauptberuf viel ab. Auch deshalb entscheiden sich viele Kommunen für eine Professionalisierung. Im Landkreis Fürstenfeldbruck ist Türkenfeld, das etwa 3800 Einwohner hat, die letzte Gemeinde dieser Größenordnung, die das Bürgermeisteramt zum Beruf macht. Auch Althegnenberg als kleinere Kommune hat bereits einen Berufsbürgermeister. Ein Ehrenamt bleibt der Job als Bürgermeister in einem Drittel der Kommunen im Kreis Fürstenfeldbruck: in Adelshofen, Hattenhofen, Jesenwang, Kottgeisering, Landsberied, Mittelstetten, Oberschweinbach und Schöngeising.

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