Was über die aktuell häufigste Variante bekannt ist | ABC-Z

Nach „Stratus“ ist jüngst eine neue Corona-Variante im Umlauf: BA.3.2, inoffiziell auch „Cicada“ genannt, eine Mutation der Variante Omikron. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ordnete „Cicada“ am 5. Dezember letzten Jahres als „Variante unter Beobachtung“ („Variant Under Monitoring“, VUM“) ein.
Die WHO hat Ende 2020 begonnen, aufkommende Corona-Varianten in drei Kategorien einzuordnen, um so ihre Priorisierung in puncto globaler Überwachung und Forschung zu ordnen. Die Kategorien sind: „Variante unter Beobachtung“ („Variant Under Monitoring“, VUM), „Variante von Interesse“ („Variant of Interest“, VOI) und „Besorgniserregende Variante“ (Variant Of Concern“, VOC).
In Deutschland machte „Cicada“ zeitweise den größten Teil der hier festgestellten Covid-Infektionen aus, wie Zahlen aus dem „ARE-Wochenbericht“ („Aktuelles zu akuten respiratorischen Erkrankungen“) des Robert-Koch-Instituts (RKI) belegen. In Kalenderwoche 50, also vom 8. bis zum 14. Dezember 2025, hätte die Variante „Cicada“ 38 Prozent der Corona-Erkrankungen ausgemacht. Zum Vergleich: In Kalenderwoche 47 waren es noch neun Prozent.
Corona-Mutation „Cicada“: Aktuell bestehe „kein erhöhtes Risiko“
Wie groß die Gefahr tatsächlich ist, die von „Cicada“ ausgeht und ob es etwa neue Symptome gibt, die Infizierte zu befürchten habe, ist derzeit noch unklar. Das RKI gibt aber vorerst Entwarnung. In Deutschland werde derzeit „kein erhöhtes Risiko“ für die öffentliche Gesundheit gesehen, auch gebe es „keine Hinweise auf erhöhte Hospitalisierungsraten“.
Ferner gehe das RKI davon aus, dass es „ keine signifikanten Auswirkungen auf die Wirksamkeit der derzeit zugelassenen COVID-19-Impfstoffe gegen schwere Erkrankungen“ gebe. Das bestätigt auch die WHO, die in einem Bericht, in dem sie die Lage rund um „Cicada“ einschätzt, betont, dass erwartet werde, dass „die derzeit zugelassenen COVID-19-Impfstoffe weiterhin Schutz vor schweren Krankheitsverläufen bieten“.
Wie zudem dem jüngsten ARE-Bericht, veröffentlicht am 7. Januar, zu entnehmen ist, war die Zahl der Covid-Fälle in Deutschland über den Jahreswechsel rückläufig. Genaue Daten darüber, welche Varianten aktuell am dominantesten sind, werden für den 14. Januar erwartet.





















