Berliner Christlich Demokratische Union-Fraktion stellt sich in Tennis-Debatte hinter Wegner | ABC-Z

“Er hat die Krise gut gemanagt, hat sich gekümmert, er war vor Ort”, sagte ein Fraktionsmitglied. Mehrere Abgeordnete betonten, dass die Stromkrise nun aufgearbeitet und daraus die notwendigen Lehren gezogen werden müssten. “Das ist unser Fokus und nicht ein Tennisspiel.” Wegner räumte demnach gegenüber der Fraktion ein, dass er rückblickend die Öffentlichkeit besser bereits am Wochenende über seine sportliche Pause informiert hätte.
Wegner – auch CDU-Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl im September – hatte am Mittwoch eingeräumt, dass er am vergangenen Samstag wenige Stunden nach Beginn des Blackouts Tennis gespielt hat. Zuerst hatte darüber der rbb berichtet. Wegner sagte, er habe die Sportpause genommen, um “den Kopf freizubekommen”.
Gleichzeitig machten sich 100.000 Betroffene im Berliner Südwesten ohne Strom und Heizung, Internet und Handy-Empfang mitten im Winter große Sorgen. Vor Ort wurden eilig Notunterkünfte aufgebaut und andere Hilfe an. Ursache für den tagelangen Stromausfall war ein Brandanschlag, zu dem sich eine linksextreme Gruppe bekannte.














