Sturmtief über Deutschland: Die kommenden Tage werden kalt, stürmisch und glatt | ABC-Z

Der Winter hat Deutschland weiter fest im Griff. Von Donnerstag an wird es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) „spannend“. In der Nacht zu Mittwoch sinkt die Temperatur – mit Ausnahme des Nordwestens – abermals in den mäßigen Frostbereich ab. „Im Süden und in den ostdeutschen Mittelgebirgen muss man sich erneut auf strengen Frost, also Tiefstwerte deutlich unter minus 10 Grad einstellen“, sagte DWD-Meteorologe Tobias Reinartz.
Tagsüber kann es am Mittwoch dann auch im Nordwesten und Westen schneien. Der Schneefall breitet sich in der Nacht zum Donnerstag in abgeschwächter Form auf weite Teile des Landes aus. „Richtig spannend wird es aber ab Donnerstag“, sagt Reinartz. Über dem Atlantik formiert sich ein Tief, das sich zu einem Sturmtief verstärkt. Während es sich Donnerstagfrüh noch westlich von Irland befindet, soll es Freitagfrüh bereits über den Niederlanden liegen.
„In Böen stürmischer Wind“
Anschließend zieht es nach aktuellem Stand über die nördliche Mitte Deutschlands ostwärts hinweg. „Damit verbunden ist ab der Nacht zum Freitag ein in Böen stürmischer Wind“, so der Meteorologe. Das gilt sowohl auf der Südseite des Tiefs – in der Mitte und im Süden Deutschlands – als auch an den Küsten.
„Außerdem greifen bereits im Laufe des Donnerstags teils kräftige Niederschläge auf den Südwesten und Westen über“, sagt der Meteorologe. „Während im Norden nach aktuellem Stand dabei durchweg Schnee fällt, geht ansonsten der anfängliche Schneefall zunehmend in zum Teil gefrierenden Regen mit Glatteisbildung über.“
Bei erwarteten Höchstwerten am Freitag von 5 bis 9 Grad im Süden und Südwesten ist im Bergland mit Tauwetter zu rechnen. „Natürlich gibt es noch einige Unsicherheiten bei der genauen Entwicklung, es sieht aber definitiv so aus, als ob da etwas im Busch steckt“, sagt Reinartz.





















