Hamburger SV: Schnelle Nachbesetzung? Muss gar nicht sein | ABC-Z

Stefan Kuntz führte den HSV zurück in die Bundesliga. Nun hört er überraschend auf – und der Klub reagiert erstaunlich gelassen. Was steckt dahinter?
© Tom Weller/picture alliance/dpa
Man kann eine Nachricht klein machen, indem man sie klein formuliert. Genau das tut der Hamburger SV einen Tag nach Neujahr, als er den Abschied von Stefan Kuntz bekannt gibt. Ein paar nüchterne Sätze, ein Dank, der Aufstieg wird erwähnt, fast beiläufig. Kein Pathos, keine große Verabschiedung. Dabei geht mit Kuntz nicht irgendwer. Er ist der Mann, der den HSV zurück in die Bundesliga geführt hat, der nach fünf vergeblichen Anläufen unter dem früheren Sportvorstand Jonas Boldt einen Neuanfang verkörperte. Warum also, das fragen sich gerade viele, ist der Abschied dann so seltsam kühl?





















