USA: Drei tote Wanderer in Kalifornien gefunden | ABC-Z

Drei Wanderer, darunter ein 19-jähriger Mann, wurden tot am Mount Baldy aufgefunden, einem schneebedeckten Gipfel, der als einer der gefährlichsten Berge Südkaliforniens gilt. Laut der Sprecherin des Sheriffs von San Bernardino County, Jenny Smith, stürzte der junge Mann etwa 150 Meter in die Tiefe und wurde anschließend von den Rettungskräften tot gefunden.
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Bei ihrer Suchaktion entdeckten die Rettungskräfte zudem die Leichen zweier weiterer Wanderer, die aber nicht mit dem 19-Jährigen unterwegs waren. „Es ist unklar, wie lange diese beiden bereits tot auf dem Berg lagen“, sagte Smith nach Bericht von „BBC“ bei einer Pressekonferenz
Der Teenager war am 29. Dezember mit einem Freund auf einer Wanderung unterwegs, als sich der Sturz ereignete. Der unverletzte Begleiter konnte nach dem Unfall Hilfe rufen. Er begab sich zu einem Gebiet mit Mobilfunkempfang und teilte den Rettungskräften die GPS-Position des Unfallorts mit, so die Behörden. Wegen starker Winde konnte am Montag keine Bergungsaktion per Hubschrauber durchgeführt werden, die Leichen wurden jedoch am Dienstag geborgen, berichtet die „BBC“ weiter.
Mount Baldy ist einer der tödlichsten Berge der USA
Der Mount Baldy, offiziell bekannt als Mount San Antonio, liegt in den San Gabriel Mountains und ist 3068 Meter hoch. Der Gipfel hat sich zu einem der tödlichsten Berge der USA entwickelt. Seit 2020 sind dort mehr als 14 Menschen ums Leben gekommen, darunter der britische Schauspieler Julian Sands im Januar 2023, dessen Überreste erst fünf Monate später gefunden wurden. Zudem waren mehr als 100 Rettungseinsätze nötig, um in diesem Zeitraum Wanderer vom Berg zu retten.
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Die Nähe des Mount Baldy zur Metropole Los Angeles zieht sowohl erfahrene als auch unerfahrene Bergsteiger an. Die Behörden warnten eindringlich vor der Begehung des Berges, besonders während unvorhersehbaren Winterwetters. Jenny Smith sagte: „Es ist einer der gefährlichsten Wanderwege hier in unserer Gegend. Wir wollen nicht, dass unerfahrene Wanderer ihn hinaufgehen und sich verletzen.“ Der Mount Baldy war am 29. Dezember, als der Teenager dort wanderte, trotz Schnee und Eis bei strahlendem Sonnenschein und klarer Sicht von vielen Orten in Südkalifornien aus sichtbar.

Tote am Mount Baldy: Identität noch nicht bekannt
Die tückischen Bedingungen am Berg können schnell zwischen Sonne, Schnee und Eis wechseln. Experten empfehlen daher Wanderern, besonders auf dem Devil‘s Backbone Trail, Steigeisen und Eispickel mitzuführen, um Unfälle zu vermeiden. In Südkalifornien gab es in der vergangenen Woche starke Regenfälle und auch Schnee. Das erhöhte die Gefahren für Wanderer zusätzlich.
Infolge der jüngsten Todesfälle sowie mehrfacher Rettungseinsätze entschieden sich die Behörden nun, die Wanderwege am Mount Baldy bis zum neuen Jahr vorübergehend zu sperren.














