Ingolstadt: Mann ersticht Ex-Partnerin mit Küchenmesser – Bayern | ABC-Z

Ein Mann soll am Freitagabend auf einer Straße in Ingolstadt seine frühere Partnerin angegriffen und mit einem Küchenmesser tödlich verletzt haben. Wie die Polizei mitteilte, gab es vorher im Nordwesten der Stadt eine Auseinandersetzung.
Die Söhne der Getöteten, 17 und 29 Jahre alt, versuchten noch, den Mann durch Schläge und Tritte von ihr fernzuhalten und den Angriff zu stoppen. Die 45-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wo sie kurz darauf starb. Auch der 49-jährige Angreifer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht, wo er nun von der Polizei bewacht wird.
Die Polizei sperrte am Abend den Tatort weiträumig ab und befragte zahlreiche Zeugen. Die Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt führt nun die Ermittlungen in Abstimmung mit der zuständigen Staatsanwaltschaft fort.
Die Ermittler sprechen bislang nicht von einem „Femizid“. Der Verdacht liegt aber nahe, weil die Tat aus einer ehemaligen Partnerschaft heraus erfolgte. Der Begriff bezeichnet die Tötung von Frauen aufgrund geschlechtsspezifischer Gewalt und verdeutlicht, dass Tötungen von Frauen keine isolierten Einzelfälle sind. Eine Studie der Uni Tübingen zeigt, dass mehr als 80 Prozent der versuchten oder vollendeten Tötungen von Frauen im Kontext heterosexueller Paarbeziehungen stattfinden.





















