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Grünlilie pflegen und vermehren: So gedeiht die Zimmerpflanze | ABC-Z

AUDIO: Gutes Raumklima dank Zimmerpflanzen: Was ist dran am Wellness-Trend? (32 Min)

Stand: 28.11.2025 08:03 Uhr

Grünlilien sind nicht nur pflegeleicht, grünblättrige Exemplare wachsen auch in dunkleren Räumen problemlos. Dank ihrer zahlreichen Ableger (Kindel) lassen sie sich zudem einfach vermehren.

Besonders als Hängepflanze sorgt die Grünlilie (Chlorophytum comosum) mit ihren bis zu 40 Zentimeter langen, grünen oder grün-weißen Blättern für einen Hingucker in den eigenen vier Wänden. Sehr beliebt ist sie zudem bereits seit den 1970ern als Büropflanze, was ihr den Namen “Beamtengras” einbrachte. Aufgrund ihres Aussehens und ihrer Wuchsform ist sie auch als Spinnenpflanze oder Graslilie bekannt.

Ein heller, halbschattiger Standort ist ideal für Grünlilien

Die Blätter einer Grünlilie werden mit Wasser besprüht.

Regelmäßiges Besprühen mit Wasser kann braunen Blattspitzen verbeugen.

Auch wenn Grünlilien es hell mögen, sollten sie möglichst nicht direkt am Fenster stehen. Insbesondere im Sommer kann zu viel Sonnenlicht die Blätter verbrennen und zu braunen Stellen führen. Grünblättrige Pflanzen gedeihen auch gut in schattigen Zimmerecken. Die Wurzeln der Grünlilie sind imstande Wasser zu speichern und so auch trockene Phasen gut zu überstehen. Regelmäßiges Gießen, Besprühen der Blätter und wöchentliches Düngen sind jedoch gerade in der Wachstumsperiode zwischen März und August empfehlenswert. Diese Pflegemaßnahmen beugen Staunässe und zu trockener Luft vor, typischen Ursachen für braune Blattspitzen.

Grünlilien mit Ablegern ganz leicht vermehren

Eine Grünlilie bildet einen Ableger (Kindel) am Ende eines Blütentriebs.

Die am Blütentrieb wachsenden Ableger (Kindel) lassen sich einfach abschneiden und in Erde pflanzen.

Wird die Grünlilie zu groß für ihren Topf, ist es Zeit zum Umtopfen und etwaigen Teilen der Pflanze – am besten im Frühjahr. Einen Rückschnitt benötigt sie nicht. Einzig die langen, bogenartigen Blütentriebe, die das ganze Jahr über wachsen, können ohne Bedenken entfernt werden. Die daran befindlichen Ableger (Kindel) einfach mit einem scharfen Messer von der Mutterpflanze abtrennen und neu einpflanzen – fertig ist die Vermehrung.

Grünlilien sind ungiftig

Die Frage, ob Grünlilien giftig sind, lässt sich ganz klar verneinen. Dennoch sind Zimmerpflanzen generell nicht für den Verzehr geeignet und können in größeren Mengen zu Magen-Darmbeschwerden bei Haustieren und Kindern führen. Eine ungefährliche Alternative für Katzen ist etwa Katzengras.

Häufige Fragen zur Grünlilie


Ein heller Standort ohne direktes Sonnenlicht ist ideal für eine Grünlilie. Grünblättrige Pflanzen gedeihen auch gut in schattigen Zimmerecken.


Ein Steckling im Glas.

Wenn Zimmerpflanzen ihre besten Jahre hinter sich haben, können viele durch Stecklinge oder Ableger ersetzt werden.

Eine Katze schläft auf einem  Sessel, daneben stehen Zimmerpflanzen.

Grünlilie und Co wirken beruhigend und können die Raumluft verbessern. In Labortests konnten sie sogar Umweltgifte absorbieren.

Verschiedene Zimmerpflanzen wie Bogenhanf, Fensterblatt und Zamiifolia stehen in Töpfen nebeneinander.

Nicht jeder hat einen grünen Daumen. Pflanzen wie Bogenhanf, Glücksfeder und Elefantenohr gedeihen auch ohne viel Pflege.

Dieses Thema im Programm:

NDR | Im Grünen Bereich – Der NDR Gartenpodcast | 28.11.2025 | 04:00 Uhr

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