Landkreise München und Ebersberg: Laubbäume für die Forsten – Ebersberg | ABC-Z

Mit einem zukunftsfitten Wald will man in den Landkreisen München und Ebersberg dem Klimawandel trotzen. Gemeinsam mit der Energieagentur Ebersberg-München konnten über die Crowdfunding-Plattform „Aktion Zukunft plus“ Spenden für 8000 Laubbäume gesammelt werden, die im November in beiden Landkreisen gepflanzt wurden. Neben knapp 200 Freiwilligen waren die beiden Landräte, Christoph Göbel und Robert Niedergesäß (beide CSU) in ihren jeweiligen Landkreisen mit von der Partie.
Im Ebersberger Forst konnten am ersten Novemberwochenende auf einer Schneebruchstelle 2700 von 4000 Bäumen, darunter Eichen und Buchen, in die Erde gebracht werden. Den Rest übernehmen die Bayerischen Staatsforsten, wie Landrat Niedergesäß erklärte. 2750 Bäume schafften viele helfende Hände zwei Wochen später im Forstenrieder Park, ein Großteil Stieleichen, Hainbuchen und Winterlinden. Seit dem Start der Aktion Zukunft plus seien bereits 45 000 neue Bäume in beiden Landkreisen finanziert worden, konstatierte der Münchner Landrat Christoph Göbel. „Damit trägt die Aktion ganz entscheidend zum Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung in der Region bei.“
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Viele der bisher genutzten Baumarten kämen mit den durch den Klimawandel steigenden Temperaturen nicht mehr zurecht, schreibt Benjamin Hahn von der Energieagentur. Unwetter und Schädlinge schädigten immer wieder den Wald, Wiederaufforstung und Waldumbau seien daher eine wichtige Aufgabe, die von den Bayerischen Staatsforsten alleine nicht geschafft werden könne. Hier greift die Aktion Zukunft plus gemeinsam mit dem Bergwaldprojekt helfend ein. Dabei werden Baumarten angepflanzt, die besser an trockenere und wärmere Klimabedingungen angepasst sind.
Über die Aktion Zukunft plus werden weiterhin Spenden gesammelt für Klimaschutzprojekte in den Landkreisen München und Ebersberg, aber auch weltweit. Im kommenden Frühjahr wird im Ebersberger und Forstenrieder Park erneut gepflanzt.





















