München: Nach Bachauskehr im Englischen Garten – Eisbach weiter ohne Surfwelle – München | ABC-Z

Die Münchner Surfer stehen jetzt vor einem schweren Rätsel: Die Parameter für den Eisbach sind wieder optimal, aber die Surfwelle bleibt auch am Montag noch abgetaucht unter einem riesigen Weißwasserteppich. Den darf man sich wie das sprudelnde Wasser in einem Whirlpool vorstellen, über die gesamte Bachbreite und viele Meter lang – und leider mit einem sehr gefährlichen Rücksog.
Die ernüchternde Erkenntnis lautet also weiterhin: Nach der Bachauskehr im Eisbach, nach dem Ausbaggern von Kies an der Welle, nach einigen Reparaturarbeiten gibt es nun zwar von morgens um 5.30 Uhr bis abends um 22 Uhr Flutlicht – dafür aber ist die Surfwelle kaputt.
:Licht an – Welle aus!
Nach der „Bachauskehr“ und dem Einbau eines neuen Flutlichtstrahlers kommt das böse Erwachen: Die Eisbachwelle lässt sich gerade nicht mehr surfen. OB Reiter will den Surfern helfen.
Nach der Bachauskehr hatten die organisierten Sportler im Verein „Interessengemeinschaft Surfen in München“ noch die Hoffnung, dass sich die Welle wieder aufbaut, wenn Pegel und Wassermenge stimmen. Inzwischen hat das Baureferat die Wunschwerte der Surfer eingestellt, doch trotz der ehedem idealen 1,45 Meter und 25 Kubikmeter pro Sekunde an der „Himmelreichbrücke“ bleibt die Wasserwalze abgesoffen, wie schon seit Freitagabend.
Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hatte das zuständige Baureferat bereits am Wochenende gebeten, den Eisbach fürs Surfen „nachzujustieren“. Es zeichnet sich ab, dass das nun schwieriger werden könnte, weil es offenbar doch nicht am Pegel und an der Wassermenge liegt. Bis auf Weiteres kann also nicht gesurft werden am Haus der Kunst.





















