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“56 Days” Serie bei Amazon Prime: Toxisches Schweigen – Medien | ABC-Z

Manchmal macht es mehr Sinn, Geschichten von hinten zu erzählen als von vorn. So auch im Fall der Thriller-Serie „56 Days“, die auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman der Autorin Catherine Ryan Howard basiert: In einer Badewanne wird eine Leiche entdeckt, wobei die an der Wasseroberfläche schwimmende Glibbermasse eher an ein zerfasertes Kunstwerk erinnert. Ansonsten deutet in diesem ebenso edlen wie sterilen Apartment, durch dessen gläserne Front die funkelnden Lichter der Bostoner Skyline schimmern, wenig auf einen Tatort hin. Wie in dieser Eingangsszene geht es in den insgesamt acht Episoden der Serie weiter: Jede noch so makellose Fassade wird irgendwann bröckeln. Was dann zum Vorschein kommt, ist umso dunkler.

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