Berlin

1:5! Eisbären-Blamage zum Play-off-Start gegen Straubing | ABC-Z

Manuel Wiederer von den Eisbären Berlin (l) und Tyler Madden von Straubing (M) kämpfen um den Puck Foto: Armin Weigel/dpa

Straubing – Völlig verkorkster Play-off-Auftakt der Eisbären. Im ersten Viertelfinalspiel (Modus best of seven) unterliegen die Berliner bei den Straubing Tigers 1:5.

Das ganze Unheil begann schon auf der Autobahn. Da die Eisbären im vierzig Kilometer entfernten Deggendorf übernachteten, mussten sie per Bus zum Spielort und streckten in einem dicken Stau. So ist das Berliner Team etwas verspätet im Stadion am Pulverturm angekommen.

Und der Titelverteidiger aus der Hauptstadt verpennt die komplette Anfangsphase der Partie. Schon nach 117 Sekunden steht es 0:3.

Verteidiger Jonas Müller (30) bei MagentaSport: „Straubing war bereit, wir nicht.“ Die Eisbären in allen Belangen (Schnelligkeit, Zweikämpfe, Effizienz) unterlegen, es spielt über weite Strecken nur Straubing. Einzig Ty Ronning ist wach, sorgt für Torgefahr. Von den anderen Leistungsträgern ist nicht viel zu sehen.

„Wir haben denen das erste Spiel geschenkt“

Mit 0:4 geht es ins Schlussdrittel, eine Vorentscheidung. Nach dem 0:5 gelingt Kai Wissmann der Ehrentreffer für Berlin. Das erste Play-off-Spiel ist für die Eisbären gelaufen, es endet mit einer großen Blamage. Ty Ronning bei MagentaSport: „Wir haben denen das erste Spiel ein bisschen geschenkt.“

Zum Glück ist es nur ein Spiel in der Serie. Am Freitag (19.30 Uhr, MagentaSport live) können sich die Eisbären in der Uber Arena für diese Klatsche rehabilitieren.

Im zweiten Viertelfinalspiel siegte Ingolstadt in München mit 6:5.

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